CMD-Behandlung in Köln-Rodenkirchen
Das Wichtigste in Kürze
CMD-Behandlung auf einen Blick
- Für wenFür Menschen mit Kieferknacken, Kieferschmerzen, Zähneknirschen oder Verspannungen, bei denen Biss und Kiefergelenk beteiligt sein können.
- WirkungEine individuell angefertigte Aufbissschiene kann je nach Befund Kaumuskulatur und Kiefergelenk entlasten und den Biss gleichmäßig abstützen.
- VorteileSchonender Beginn ohne Eingriff, bei Bedarf ergänzt durch Physiotherapie und abgestimmt mit Zahnärzten und Orthopäden.
- GrenzenWie stark sich Beschwerden verändern, ist verschieden; nach der Schiene kann eine Bisskorrektur oder prothetische Versorgung nötig werden.
- KasseDie Schienentherapie zu Beginn übernimmt die gesetzliche Kasse häufig, weiterführende Funktionsdiagnostik ist meist eine Privatleistung.
- DauerDie Schienentherapie dauert in der Regel mehrere Wochen bis einige Monate, mit Kontrollen etwa alle 6 bis 8 Wochen.
Di, Do 9 bis 13, 14 bis 18 Uhr
Wenn Sie wegen Kieferschmerzen, Kieferknacken oder Zähneknirschen eine Anlaufstelle für CMD in Köln suchen, sind Sie in unserer Fachpraxis für Kieferorthopädie in Köln-Rodenkirchen richtig. Wir untersuchen Kiefergelenke, Kaumuskulatur und den Biss und besprechen mit Ihnen, welche Behandlung zu Ihrem Befund passt. Häufig steht am Anfang eine individuell angefertigte Aufbissschiene, bei Bedarf in Abstimmung mit Physiotherapeuten, Orthopäden und Zahnärzten.
Leiden Sie unter morgentlichem Kopfweh, knirschen Sie mit den Zähnen oder leiden Sie unter Kiefergelenksbeschwerden, Kieferknacken oder therapieresistenten Verspannungen? Grund dafür kann eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein. Eine CMD beschreibt ein Zusammenspiel von krankhaften funktionellen Veränderungen der Muskulatur im Hals- und Kopfbereich und des Kiefergelenkes. Bruxismus, das umgangssprachliche Zähneknirschen, Zahnfehlstellungen, insuffiziente konservierende oder prothetische Versorgungen und/oder ein unpassender Zahnersatz können Beispiele häufiger Ursachen für andauernde Kiefergelenksbeschwerden sein.
In unseren Ratgebern lesen Sie, woher Kieferknacken kommt und welche Übungen es gibt und was bei Zähneknirschen und Pressen hilft.
Die dadurch entstehende Überbelastung der Kiefergelenke und der Muskulatur können zu weitreichenden Verspannungen und Beschwerden führen, die in vielen Fällen einen interdisziplinären und fachübergreifenden, ganzheitlichen Behandlungsansatz erfordern. In diesen Fällen arbeiten wir in enger kollegialer Abstimmung mit Physiotherapeuten, Orthopäden und Zahnärzten zusammen.
Ziel ist es, ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Zähnen, Muskulatur, Kiefergelenk und Körperstatik wiederherzustellen. Eine individuell angefertigte Aufbiss-Schiene kann je nach Befund die Lage des Unterkiefers so verändern, dass schmerzauslösende Muskel- und Gelenkstrukturen entlastet werden. Wie stark sich die Beschwerden dadurch verändern, ist von Fall zu Fall verschieden. Das Aufbeißen der Zähne auf diese Schiene wird dabei so eingestellt, dass alle Zähne gleichmäßig belastet werden.
Sinnvoll ist es auch, die Schienentherapie durch physiotherapeutische Maßnahmen zu unterstützen. Diese Kombinationsbehandlung ermöglicht eine effektive und gezielte Entspannung der Kaumuskulatur sowie eine manuelle Entlastung der Kiefergelenke.
Nach einer Aufbiss-Schienentherapie muss damit gerechnet werden, dass sich eine neue Unterkieferposition eingestellt hat. Zur Einstellung eines gleichmäßigen Bisses können dann weitere Maßnahmen, wie etwa eine kieferorthopädische Behandlung oder eine prothetische Versorgung, erforderlich sein.
Ihre Behandlung in vier Schritten
Erstberatung
Digitaler Scan
Schiene einsetzen
Kontrolle
Warum eine CMD-Behandlung bei Dr. Ute Pilot?
Kosten und Kasse
Wochen bis Monate
Gut zu wissen
Kieferknacken: Ursachen und was hilft
CMD in Köln: Untersuchung und Behandlung beim Kieferorthopäden
Bei Verdacht auf eine craniomandibuläre Dysfunktion kann eine kieferorthopädische Untersuchung ein sinnvoller Schritt sein, weil Biss, Zahnstellung und Kiefergelenk eng zusammenhängen. Als Fachpraxis für Kieferorthopädie schauen wir uns an, wie Ober- und Unterkiefer zueinander stehen, wie sich das Kiefergelenk bewegt und ob die Kaumuskulatur überlastet ist. Daraus ergibt sich, ob eine Schiene, eine Bisskorrektur, begleitende Physiotherapie oder eine Abklärung in einer anderen Fachrichtung infrage kommt.
CMD-Spezialist in Köln gesucht: wer ist der richtige Ansprechpartner?
Eine eigene Facharztbezeichnung für CMD gibt es nicht. Untersuchung und Behandlung liegen in der Regel bei Zahnärzten und Kieferorthopäden, oft ergänzt durch Physiotherapie, Orthopädie oder HNO. In der kieferorthopädischen Praxis liegt der Blick dabei besonders auf Bisslage und Zahnstellung und dem Kiefergelenk.



Welche Symptome können auf eine CMD hinweisen?
Typisch für eine CMD sind Beschwerden am Kiefergelenk und in der Kaumuskulatur, die häufig in Kopf, Nacken oder Ohren ausstrahlen. Die Anzeichen sind sehr unterschiedlich und treten oft nicht alle gleichzeitig auf. Häufig genannt werden:
Kiefer und Zähne
- Knacken oder Reiben im Kiefergelenk beim Kauen, Gähnen oder Sprechen
- Schmerzen vor dem Ohr, in den Wangen oder an den Schläfen
- eingeschränkte Mundöffnung oder eine asymmetrische Mundöffnung
- Zähneknirschen oder Pressen, abgenutzte oder empfindliche Zähne
- das Gefühl, dass die Zähne nicht mehr richtig aufeinanderpassen
Kopf, Nacken und Ohren
- Kopfschmerzen, besonders morgens
- Verspannungen in Nacken und Schultern
- Ohrgeräusche, Druckgefühl im Ohr oder Ohrenschmerzen ohne HNO-Befund
Alle diese Beschwerden können auch andere Ursachen haben. Ob ein Zusammenhang mit Kiefergelenk und Biss besteht, lässt sich erst in einer Untersuchung klären.
CMD-Selbsttest: gibt es Hinweise auf eine CMD?
Dieser Selbsttest ersetzt keine Untersuchung und keine Diagnose. Er kann Ihnen nur helfen einzuschätzen, ob ein Termin zur Abklärung sinnvoll sein kann. Beantworten Sie jede Frage für sich mit Ja oder Nein.
- Knackt oder reibt Ihr Kiefergelenk beim Öffnen oder Schließen des Mundes? (Ja / Nein)
- Haben Sie Schmerzen vor dem Ohr, an den Schläfen oder in den Wangen, vor allem beim Kauen? (Ja / Nein)
- Wachen Sie morgens mit verspannter Kiefermuskulatur oder Kopfschmerzen auf? (Ja / Nein)
- Knirschen Sie nachts mit den Zähnen, oder pressen Sie tagsüber die Zähne aufeinander? (Ja / Nein)
- Fällt Ihnen das weite Öffnen des Mundes schwer, etwa beim Abbeißen oder Gähnen? (Ja / Nein)
- Haben Sie häufig Verspannungen in Nacken oder Schultern? (Ja / Nein)
- Fühlt sich Ihr Biss ungewohnt an, als ob die Zähne nicht mehr richtig aufeinanderpassen? (Ja / Nein)
- Sind Zähne empfindlich, abgenutzt oder an den Kanten abgesplittert? (Ja / Nein)
- Haben Sie Ohrgeräusche oder ein Druckgefühl im Ohr, ohne dass beim HNO-Arzt ein Befund gefunden wurde? (Ja / Nein)
Die Zahl Ihrer Ja-Antworten ist kein Messwert und sagt nicht aus, ob eine CMD vorliegt. Wenn Sie mehrere Fragen mit Ja beantworten oder die Beschwerden länger anhalten, kann eine Untersuchung sinnvoll sein. Kann der Mund plötzlich nicht mehr richtig geöffnet oder geschlossen werden oder sind die Schmerzen stark, lassen Sie sich bitte zeitnah ärztlich oder zahnärztlich untersuchen.
Wie wird CMD festgestellt?
Eine CMD wird durch ein ausführliches Gespräch und eine Funktionsuntersuchung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Biss festgestellt, nicht durch einen einzelnen Test. Der Ablauf ist in der Regel so:
- Erstberatung: Wir fragen nach Ihren Beschwerden, seit wann sie bestehen, wann sie stärker werden und welche Behandlungen es schon gab.
- Manuelle Funktionsanalyse: Wir tasten Kiefergelenke und Kaumuskeln ab, messen die Mundöffnung und achten auf Geräusche und Abweichungen bei der Bewegung.
- Bissbefund: Wir prüfen, wie die Zähne aufeinandertreffen, und erfassen die Zahnreihen mit einem digitalen Scan.
- Instrumentelle Funktionsanalyse nach Bedarf: Je nach Befund zeichnen wir die Bewegungen des Unterkiefers zusätzlich mit Messgeräten auf. Ein Röntgenbild kann sinnvoll sein; ein MRT des Kiefergelenks wird bei Bedarf in einer radiologischen Praxis angefertigt.
- Besprechung: Wir erklären Ihnen den Befund und besprechen, welche Behandlung infrage kommt und welche Fachrichtungen einbezogen werden (Dauer des Termins 15-30 Minuten)
Wie wird CMD behandelt? Die Behandlung in Schritten
Die CMD-Behandlung richtet sich nach der Ursache und beginnt in den meisten Fällen mit schonenden Maßnahmen, die Kiefergelenk und Muskulatur entlasten sollen. Häufig sieht die Behandlung bei uns so aus:
- Aufklärung: Wir erklären, wie Pressen, Knirschen und Stress das Kiefergelenk belasten können, und zeigen einfache Wege, den Kiefer im Alltag zu entspannen.
- Aufbissschiene: Eine individuell angefertigte Schiene kann je nach Befund Muskeln und Gelenk entlasten. Sie wird so eingestellt, dass alle Zähne gleichmäßig belastet werden.
- Physiotherapie: Manuelle Therapie und Übungen für die Kaumuskulatur ergänzen die Schiene häufig. Dafür arbeiten wir mit Physiotherapeuten zusammen.
- Kontrolle und Anpassung: In regelmäßigen Terminen prüfen wir, wie sich die Beschwerden entwickeln, und passen die Schiene an.
- Bisskorrektur, wenn nötig: Hat sich nach der Schienentherapie eine neue Unterkieferlage eingestellt oder ist eine Fehlstellung beteiligt, kann eine kieferorthopädische oder prothetische Behandlung folgen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Funktionskieferorthopädie.
Wie gut die Behandlung anschlägt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ein bestimmtes Ergebnis kann nicht zugesagt werden.
Aufbissschiene und Knirscherschiene: was ist der Unterschied?
Beide Begriffe meinen eine Kunststoffschiene, die meist nachts über die Zähne gesetzt wird, sie haben aber unterschiedliche Ziele. Eine Knirscherschiene soll vor allem die Zähne vor Abrieb bewahren, wenn jemand nachts knirscht oder presst. Eine Aufbissschiene zur CMD-Behandlung wird zusätzlich so eingestellt, dass sie den Biss ausgleicht und Kiefergelenk und Kaumuskulatur entlasten kann.
Welche Schiene sinnvoll ist, entscheiden wir nach dem Befund. Fertige Schienen aus Drogerie oder Internet sind nicht auf Ihren Biss abgestimmt; ob sie in Ihrem Fall geeignet sind, lässt sich ohne Untersuchung nicht beurteilen. Mehr zu Ursachen und Folgen des Knirschens lesen Sie in unserem Ratgeber Zähneknirschen und Bruxismus: was tun?
Wie lange dauert eine CMD-Behandlung?
Eine Schienentherapie dauert in der Regel mehrere Wochen bis einige Monate, die Dauer hängt aber stark vom Befund ab. Nach der Eingliederung folgen Kontrolltermine, anfangs häufiger, später in größeren Abständen. Schließt sich eine kieferorthopädische Bisskorrektur an, verlängert sich die Behandlung entsprechend; den Zeitrahmen besprechen wir dann gesondert mit Ihnen.
Nach der Erstberatung und der Indikationsstellung für eine Schienentherapie, ermöglichen wir in der Regel das Einsetzen der Schiene noch am selben Tag oder am Folgetag. Je nach Befund folgen Kontrolltermine in einem Abstand zwischen 6-8 Wochen.
Was kostet eine Aufbissschiene, und was zahlt die Krankenkasse?
Die Kosten einer Aufbissschiene hängen vor allem davon ab, welche Schiene nötig ist und welche Untersuchungen vorausgehen; die Schienentherapie zu Beginn übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bei Beschwerden des Kiefergelenks häufig. Für den Preis spielen unter anderem diese Punkte eine Rolle:
- Art der Schiene und Aufwand bei der Einstellung des Bisses
- Umfang der Funktionsdiagnostik, etwa eine instrumentelle Funktionsanalyse
- Anzahl der Kontroll- und Einschleiftermine
- Ihre Versicherung: gesetzlich, privat oder mit Beihilfe
Eine weiterführende Diagnostik und Therapie ist dagegen häufig eine außervertragliche private Leistung. Wenn Sie selbst zahlen, kostet eine Aufbissschiene in unserer Praxis ab circa 270 Euro. Private Krankenversicherung und Beihilfe erstatten je nach Tarif und Vorschriften. Die voraussichtlichen Kosten besprechen wir vor Beginn mit Ihnen. Mehr dazu auf unseren Seiten zu Kosten und Kassenleistungen und zu außervertraglichen Leistungen.
Was Sie im Alltag selbst tun können
Neben der Behandlung in der Praxis können einfache Gewohnheiten das Kiefergelenk entlasten, etwa tagsüber auf die Ruhelage achten (Lippen geschlossen, Zähne nicht aufeinander) und in Phasen mit Beschwerden auf Kaugummi und zähe Speisen verzichten. Übungen und Hintergründe zum Knacken im Kiefergelenk finden Sie in unserem Ratgeber Kieferknacken loswerden: Ursachen und Übungen. Solche Maßnahmen ergänzen die Untersuchung, ersetzen sie aber keinesfalls.



Ihre Kieferorthopädin: Dr. Ute Pilot
Dr. Ute Pilot ist Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und Inhaberin der Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Ute Pilot in Köln-Rodenkirchen. „Fachzahnärztin für Kieferorthopädie“ ist eine geschützte Bezeichnung: Sie setzt eine mindestens dreijährige Weiterbildung in Vollzeit und eine Prüfung vor der Zahnärztekammer voraus. Wie sich die Fachzahnärztin von einem Tätigkeitsschwerpunkt unterscheidet, erklären wir auf der Seite über Dr. Ute Pilot. Ihre Weiterbildung absolvierte Dr. Pilot in einer kieferorthopädischen Fachpraxis in Nordrhein und am renommierten King’s College in London.
Seit ihrem Examen hat Frau Dr. Pilot kontinuierlich Zusatzqualifikationen in den Bereichen der Kieferorthopädie, der ästhetischen Kieferorthopädie (Alignerbehandlungen), der Behandlung mittels lingualen Apparaturen und der Kiefergelenksdiagnostik und -therapie erworben und wendet diese erfolgreich bei ihren Patienten an.
Die angegebenen Zusatzqualifikationen umfassen unter anderem die Zertifizierung mit dem WIN-System (Lingualzahnspange) und mit Invisalign®.
Zusätzlich nahm Frau Dr. Pilot am EUMAA, European Masters of Aligners, teil und schloss, parallel zu ihrer Facharztausbildung, den Master of Science für Kieferorthopädie an der Danube Private University ab.
Ihre Schwerpunkte sind die Behandlung mit Alignern (Invisalign), Kiefergelenkbeschwerden (CMD), Schnarchen und Schlafapnoe, die Behandlung von Kindern und Jugendlichen einschließlich der Frühbehandlung sowie die Zusammenarbeit mit der Kieferchirurgie bei ausgeprägten Kieferfehlstellungen.
Das sagen unsere Patientinnen und Patienten
4,9 von 5 Sternen bei 90 Bewertungen auf Google · Alle Bewertungen auf Google
Mit der Behandlung und dem Ergebniss sind wir und unserer Zahnarzt absolut zufrieden.
Klare Empfehlung!!!
Außerdem eine sehr schöne Praxis mit tollen Büchern im Wartezimmer!
Bis zum nächsten Kind!
Familie Jaeger
Das gesamte Team ist ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und herzlich. Man wird jederzeit kompetent beraten und merkt sofort, dass hier viel Erfahrung und Professionalität vorhanden sind.
Besonders positiv fand ich die sorgfältige Behandlung und den respektvollen Umgang mit den Patienten. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und kann die Praxis von Dr. Ute Pilot und ihr Team uneingeschränkt weiterempfehlen.
Zur Untersuchung bei Kiefergelenkbeschwerden kommen Patientinnen und Patienten aus Rodenkirchen und dem Kölner Süden zu uns, etwa aus Sürth, Weiß, Hahnwald, Rondorf, Meschenich, Marienburg und Porz. Wie Sie uns in der Maternusstraße erreichen, lesen Sie unter Kontakt und Anfahrt.
Somit ist es für eine effiziente Behandlung sehr wichtig, die Ursachen zu erforschen. Hier arbeiten wir eng mit der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, der Orthopädie und der Physiotherapie zusammen. So kann bei der CMD Behandlung in Köln spezifisch auf Ihre individuellen Umstände eingegangen werden und ein individuelles Behandlungskonzept für Sie erstellt werden.
Nein, ein Selbsttest kann Hinweise geben, die Diagnose einer CMD erfordert aber eine Untersuchung von Kiefergelenk, Muskulatur und Biss durch einen geschulten Facharzt. Viele Beschwerden wie Kopf- oder Nackenschmerzen haben auch andere Ursachen. Wenn Sie im Selbsttest auf dieser Seite mehrere Fragen mit Ja beantworten, kann ein Termin zur Abklärung sinnvoll sein.
Ist eine Schiene medizinisch notwendig, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse eine einfache Aufbiss- oder Knirscherschiene zum Großteil. Aufwendigere Schienen und eine weiterführende Funktionsdiagnostik sind in der Regel private Leistungen. Bei privater Versicherung und Beihilfe kommt es auf Tarif und Vorschriften an. Was in Ihrem Fall gilt, besprechen wir vor Beginn der Behandlung.
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WAS GENAU BEDEUTET CMD IN DER KIEFERORTHOPÄDIE KÖLN?
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CRANIOMANDIBULÄRE DYSFUNKTION: SIND BESTIMMTE ALTERSGRUPPEN IN KÖLN HÄUFIGER VON EINER CMD BETROFFEN?
Wie lange muss man eine Aufbissschiene tragen?
Meist wird eine Aufbissschiene nachts getragen, über mehrere Wochen bis Monate; wie lange genau, hängt vom Befund und vom Verlauf ab. Je nach Befund kann es sinnvoll sein, die Schiene zeitweise auch tagsüber zu tragen. Bei den Kontrollterminen besprechen wir, ob die Tragezeit verringert werden kann oder ob die Schiene als Schutz beim Knirschen weiter getragen werden sollte.
Kommt bei CMD auch eine Zahnspange infrage?
Ja, wenn eine Zahn- oder Kieferfehlstellung an den Beschwerden beteiligt ist, kann eine kieferorthopädische Behandlung ein Teil der Therapie sein. Meist steht zuerst die Schienentherapie, um Gelenk und Muskulatur zu entlasten und die passende Unterkieferlage zu finden. Erst danach entscheiden wir, ob und wie der Biss mit einer festen Zahnspange, Alignern oder anderen Geräten eingestellt wird.
Brauche ich eine Überweisung für die CMD-Untersuchung?
Für einen Termin in einer kieferorthopädischen Praxis ist in der Regel keine Überweisung nötig. Bringen Sie, wenn vorhanden, Befunde von Zahnarzt, Physiotherapie oder anderen Ärzten sowie aktuelle Röntgenbilder mit. Einen Termin erhalten Sie über unsere Terminvereinbarung.



Ihr Termin
Sie haben Beschwerden im Kiefergelenk?
Bei Kieferknacken, Kieferschmerzen oder Zähneknirschen prüfen wir in unserer Fachpraxis in Köln-Rodenkirchen in einer Untersuchung, ob eine CMD-Behandlung für Sie infrage kommt. In der Beratung besprechen wir Ihren Befund, eine mögliche Schienentherapie, die Kosten und ob weitere Fachrichtungen einbezogen werden sollten.
Mo, Mi 9 bis 17 Uhr · Di, Do 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr

