Zum Hauptinhalt springen

Rezidive nach kieferorthopädischer Behandlung – Ursachen, Vorbeugung und rechtzeitiges Einschreiten

Nach einer erfolgreich abgeschlossenen kieferorthopädischen Behandlung erwarten Patientinnen und Patienten ein dauerhaft stabiles Ergebnis. Dennoch kann es im Laufe der Zeit zu erneuten Zahnverschiebungen kommen. Dieses Phänomen wird als Rezidiv bezeichnet und ist biologisch erklärbar.

In unserer kieferorthopädischen Praxis in Köln begleiten wir Patientinnen und Patienten auch langfristig und legen besonderen Wert auf stabile Ergebnisse.

Über die Autorin

Kieferorthopädin
Dr. Ute Pilot – Ihre Fachzahnärztin für Kieferorthopädie in Köln Rodenkirchen.

Warum entstehen Rezidive?

Zähne sind im Zahnhalteapparat elastisch verankert. Auch nach abgeschlossener Behandlung wirken weiterhin:

  • muskuläre Kräfte
  • Wachstumsveränderungen
  • altersbedingte Umbauprozesse
  • funktionelle Einflüsse wie Zungen- oder Lippenkräfte

Insbesondere im Frontzahnbereich des Unterkiefers können sich Zähne im Laufe der Jahre verschieben.

Die Rolle der Retention

Um das erzielte Ergebnis zu stabilisieren, wird nach der aktiven Behandlungsphase eine Retentionsphase eingeleitet. Diese kann erfolgen durch:

  • festsitzende Retainer
  • herausnehmbare Retentionsschienen

Eine konsequente Anwendung ist entscheidend für die Langzeitstabilität.

Wann sollte man einschreiten?

Kleinere Veränderungen sind nicht ungewöhnlich. Deutliche Verschiebungen oder funktionelle Beschwerden sollten jedoch zeitnah kieferorthopädisch überprüft werden, um eine größere Folgebehandlung zur Korrektur des Rezidivs zu umgehen.

In unserer Kieferorthopädie in Köln können frühe Korrekturen häufig mit geringem Aufwand erfolgen.

Zusammen­fassung

Rezidive sind biologisch erklärbar, jedoch meist gut kontrollierbar. Eine konsequente Retention und regelmäßige Kontrollen sichern langfristig stabile Ergebnisse.